Katastrophenschutztag am EAG – Wissen, das im Ernstfall helfen kann

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Katastrophenschutztag am EAG – Wissen, das im Ernstfall helfen kann

29.09.2026 | Allgemein

Am Freitag, den 18. September 2026, fand am EAG der vom Land Baden-Württemberg vorgesehene Katastrophenschutztag für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 statt. Ziel des Aktionstages war es, die Jugendlichen für mögliche Not- und Krisensituationen zu sensibilisieren, ihnen wichtiges Wissen zu vermitteln und zu zeigen, wie professionelle Hilfe im Ernstfall funktioniert.

Zum Auftakt stimmte Herr Schulz, kommissarischer Schulleiter die Schülerinnen und Schüler in einem Einführungsvortrag auf den Katastrophentag ein. „Wir wollen die Resilienz der Kinder stärken. Wir wollen sie darauf aufmerksam machen, was kommen kann und wie dann damit umzugehen ist“, erklärte er. Denn gerade im Katastrophenfall ist es wichtig, vorbereitet zu sein, richtig zu reagieren und zu wissen, wo und wie man Hilfe bekommt.

In Gruppen mit maximal 14 Schülerinnen und Schülern durchliefen die drei sechsten Klassen im Laufe des Tages verschiedene Stationen. Dabei wechselten sich informative Gespräche und theoretische Inhalte mit anschaulichen Demonstrationen und praktischen Erfahrungen ab.

Die Feuerwehr Oberkochen gab den Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die Ausstattung eines Einsatzfahrzeugs. Die Feuerwehrleute erklärten die verschiedenen Geräte und zeigten, wie diese bei unterschiedlichen Einsatzlagen und insbesondere im Katastrophenschutz eingesetzt werden. „Unglaublich, wie viele verschiedene Geräte die Feuerwehr für einen Einsatz braucht.“, so die Schüler von der Ausstattung beeindruckt.

Bei der DLRG Wasseralfingen drehte sich alles um die Wasserrettung: wie Rettungseinsätze im und am Wasser ablaufen und warum Rettungskräfte auch bei schwierigen Wetterbedingungen einsatzbereit sein müssen. Besonders interessant war der Blick auf die DLRG-Ausrüstung: Ein Neoprenanzug schützt die Einsatzkräfte beispielsweise vor Kälte, während eine Rettungsweste zusätzliche Sicherheit bietet. Natürlich durfte die Ausrüstung auch selbst ausprobiert werden. Dabei stellten die Jugendlichen schnell fest, dass eine vollständige Rettungsausrüstung deutlich schwerer ist, als sie zunächst vermutet hatten. „Ich wusste vorher nicht, dass man bei Hochwasser einen Neoprenanzug anziehen muss und darüber diese schwere Rettungsweste noch dazu“, meinte Asmen.

Eine weitere Station wurde von den Johannitern gestaltet. Hier erfuhren die Schülerinnen und Schüler, welche vielfältigen Aufgaben Hilfsorganisationen bei Katastrophen übernehmen. Die Einsatzkräfte sind beispielsweise bei Überschwemmungen und anderen Naturereignissen gefragt, unterstützen aber auch bei Großveranstaltungen und leisten Erste Hilfe. Dabei wurde deutlich, dass Katastrophenschutz weit mehr umfasst als die unmittelbare Hilfe vor Ort: Auch Vorsorge, Organisation und das richtige Verhalten der Bevölkerung spielen eine wichtige Rolle.

Besonders interessant fanden die Schülerinnen und Schüler, dass ehrenamtliche Helferinnen und Helfer nicht nur regional eingesetzt werden, sondern auch deutschlandweit oder sogar international angefordert werden.

Herr Schulz begrüßte die Initiative des Landes: „Junge Menschen sollten Wissen über die Rettungsorganisationen haben, das gehört einfach dazu.“ Am EAG soll der Katastrophenschutztag deshalb künftig regelmäßig stattfinden. Der eine oder die andere äußerten am Ende sogar den Wunsch, selbst aktiv zu werden – bei der Jugendfeuerwehr, der DLRG oder den Johannitern.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen beteiligten Einsatzkräften und Ehrenamtlichen, die diesen besonderen Tag möglich gemacht haben.

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