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Sommerschule Oberkochen 2026 verbindet Lernen und Erlebnis

„Die Sommerschule zeigt, dass nachhaltiges Lernen besonders dann gelingt, wenn Wissen, Gemeinschaft und praktische Erfahrungen zusammenkommen.“, so das Lehrerteam des Ernst-Abbe-Gymnasiums und der Dreißentalschule Oberkochen nach einer abwechslungsreichen Woche der diesjährigen Sommerschule.
In der letzten Ferienwoche erlebten Schülerinnen und Schüler der beiden Oberkochener Schulen eine besondere Mischung aus Lernen und Freizeit. Neben der gezielten Förderung in Deutsch, Mathematik und Englisch standen kreative und praktische Angebote auf dem Programm.
„Wir haben in diesem Jahr bewusst mehr spielerische Elemente in den Unterricht eingebaut und gleichzeitig intensiv in den Hauptfächern geübt. Drei Doppelstunden in drei Hauptfächern können schon etwas anstrengender sein,“ so die Projektkoordinatorin der Dreißentalschule Julia Ceglarek. Aber das Mathebingo unter der Lernthekengirlande, das Zeitformen-Konjugationsspiel in Deutsch und englische Learning Apps hielten alle bei Laune. Die Tanzpause lockerte den Vormittag in der Sporthalle auf, stärkte das Gemeinschaftsgefühl und sorgte für neue Energie.
Für Abwechslung sorgten am Nachmittag die außerschulischen Lernangebote: Der technische Projektpartner explorhino aus Aalen kam direkt zur Sommerschule und leitete die Schülerinnen und Schüler beim Tischkickerbau an. Gemeinsam wurde geschnitten, gesägt und geklebt. Auch die Steinzeit wurde anschaulich und praktisch vermittelt. Experte Herr Schmid vom Bolheimer Bogenbau zeigte den Kindern, wie bereits vor Tausenden von Jahren mit Naturpigmenten auf Holz gemalt wurde und wie sich eine Speerschleuder herstellen und einsetzen lässt. Mit großem Eifer machten sich die Schülerinnen und Schüler selbst ans Werk, probierten die Techniken aus und tauchten auf spielerische Weise in die Lebenswelt der Steinzeitmenschen ein.
Schulleitungsmitglied Katja Strümpfel, die das Projekt bereits im sechsten Jahr leitet, betont: „Unsere Sommerschule lebt vom Engagement aller Beteiligten – besonders von unseren Jugendbegleitern, die Verantwortung übernehmen und den Jüngeren mit Rat und Tat zur Seite stehen.“ Jette, Jugendbegleiterin aus der Dreißentalschule und selbst früher Teilnehmerin der Sommerschule, sagt: „Als ich in der fünften Klasse war, habe ich während der Sommerschule viel Unterstützung bekommen und möchte diese Erfahrung heute an andere weitergeben.“
Neben der fachlichen Förderung steht das soziale Lernen im Mittelpunkt – und dabei leistet das gemeinsame Mittagessen der Mensa beider Schulen einen zusätzlichen wertvollen Beitrag. Die Schülerinnen und Schüler lernen nicht nur für das kommende Schuljahr, sondern auch voneinander und miteinander. Beide Schulen führen diese individuelle Förderung in ihren Strukturen das ganze Schuljahr über weiter.
Das Motto „Hürden überwinden – Lernen meistern“ wurde damit zum Programm:  Viele Schülerinnen und Schüler haben bereits angekündigt, im nächsten Jahr wieder dabei sein zu wollen – als Teilnehmende oder Jugendbegleiter.