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Unerwartete Ehrung im WRO-Deutschlandfinale in Trier

Am 19. und 20. Juni war es soweit: Insgesamt drei Teams des EAG fuhren gemeinsam mit Coach Sonja Fick zum WRO-Deutschlandfinale nach Trier. Neben der Technik stand ebenso die kulturelle Weiterbildung im Vordergrund. Die älteste Stadt Deutschlands hat einiges zu bieten. Sie beherbergt einen Teil des Weltkulturerbes, den die Teams besichtigen konnten. Bereits am Anreisetag wurden drei alte römische Bauwerke besucht. Besichtigt wurden die Kaiserthermen, die älteste Therme Deutschlands, sowie die Basilika, ein altes römisches Bauwerk. Komplettiert wurde der Trip durch die Besichtigung der Porta Nigra.
Als der Wettbewerb mit der Eröffnungsfeier begann, kam direkt die erste große Überraschung für das Team EAGlooser: Jarne Trommer (Aushilfe für Jannis Bielke und Johannes Hoffrogge) sowie Julian Maier. Das gesamte Team wurde gemeinsam mit weiteren Teilnehmern der WRO auf die Bühne gebeten. Dort erhielten sie eine Auszeichnung für besonderes Engagement. Jannis und Julian wurden für ihre sechste Teilnahme an der WRO ausgezeichnet, während Johannes bereits zum siebten Mal dabei war und ebenfalls geehrt wurde.
Der Wettbewerb begann schließlich mit der Verkündung der Überraschungsaufgabe, also einer zusätzlichen Aufgabe für das Spielfeld beziehungsweise einer Abänderung einzelner Aufgaben. Leider kamen diese Überraschungsaufgaben den Teams des EAG nicht gerade gelegen, was eine notwendige Anpassung ihrer Programme erforderte.
Dies gelang zwei der drei Teams relativ gut, was nach dem ersten Tag für einen Platz im Mittelfeld reichte. Das Junior-Team des EAG traf die Überraschungsaufgabe jedoch so hart, dass es ein komplett neues Programm schreiben musste, was sich als relativ schwierig erwies. Es landete letztlich im unteren Drittel. Für das Team sollte der zweite Tag jedoch besser werden.
Am zweiten Tag wurden komplett neue Aufgaben vorgestellt, für deren Lösung die Teams zwei Bauphasen von jeweils 90 und 70 Minuten Zeit hatten. Dem Team Eaguinea Pig gelang dies besonders gut. Mithilfe der 2nd Day Challenge schaffte es das Team sogar noch auf einen Platz knapp hinter dem Mittelfeld. Für die beiden anderen Teams, EAGlooser und EAGangster, lief es ähnlich gut. Auch sie schafften es, sich am unteren Ende des Mittelfelds einzuordnen.
Letztlich war der Wettbewerb leider nicht so erfolgreich, wie es sich die Teams erhofft hatten. Dennoch hatten alle viel Spaß, und die Besichtigung des Weltkulturerbes in Trier wird ihnen noch lange im Gedächtnis bleiben.